Wie Pandido.ch die Schweizer Kunstszene mit digitalen Plattformen neu definiert

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Die Schweizer Kunstwelt steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Traditionelle Vermittlungswege verlieren an Bedeutung, während digitale Plattformen wie www.pandido-ch.ch den Zugang zu Kunst für neue Zielgruppen eröffnen. Das Projekt verbindet lokale Künstler:innen mit einer globalen Community, indem es virtuelle Ausstellungen, interaktive Formate und eine transparente Finanzierung von Kunstprojekten ermöglicht. Doch was genau macht Pandido.ch aus und wie verändert es die Art und Weise, wie wir Kunst in der Schweiz erleben?

Pandido.ch ist kein klassischer Kunstverein oder Galerie, sondern eine innovative Plattform, die sich auf die Förderung von Kunstprojekten spezialisiert hat, die sich an junge, digitale Nutzer:innen richten. Gegründet 2020 von einer Gruppe von Kunstvermittler:innen, Mediengestalter:innen und Unternehmer:innen aus der Schweiz, setzt das Team auf eine klare Vision: Kunst sollte nicht nur für eine Elite zugänglich sein, sondern für alle, die sie mögen. Die Plattform nutzt moderne Technologien wie KI-gestützte Ausstellungsdesigns, virtuelle Realität und digitale Sammler:innen-Tools, um Kunstinteressen neu zu definieren.

Ein zentraler Unterschied zu anderen Kunstportalen liegt in der Finanzierung. Während klassische Galerien oft auf hohe Eintrittsgebühren oder teure Ausstellungen setzen, setzt Pandido.ch auf Crowdfunding und digitale Spendenmodelle. Künstler:innen können ihre Werke direkt über die Plattform präsentieren und gleichzeitig von einer breiteren Öffentlichkeit unterstützt werden. Dies senkt nicht nur die Hürden für Künstler:innen, sondern macht Kunst auch für Menschen zugänglich, die sich sonst keine klassischen Ausstellungen leisten könnten. Besonders interessant ist dabei, wie Pandido.ch mit lokalen Schweizer Künstler:innen arbeitet, die oft übersehen werden, während internationale Stars im Rampenlicht stehen.

Ein konkretes Beispiel für den Erfolg dieser Strategie ist die virtuelle Ausstellung „Digital Echoes“, die 2022 auf Pandido.ch präsentiert wurde. Die Ausstellung zeigte Werke von 20 Schweizer Künstler:innen, darunter auch einige aus der Region Zürich, die sonst kaum eine Bühne hätten. Durch die digitale Präsentation konnten Besucher:innen aus aller Welt die Kunstwerke interaktiv erkunden, während die Künstler:innen gleichzeitig von der globalen Reichweite profitierten. Die Ausstellung generierte über 50’000 Euro an Spenden, was für viele der lokalen Künstler:innen ein großer Erfolg war – und zeigt, wie digitale Plattformen Kunstprojekte finanziell stärken können.

Doch Pandido.ch geht noch einen Schritt weiter: Die Plattform bietet auch ein Netzwerk für Kunstvermittler:innen, die sich mit digitalen Formaten auseinandersetzen. Durch Workshops, Online-Events und eine Community von Kunstinteressierten wird nicht nur Kunst vermittelt, sondern auch ein neues Verständnis für digitale Kunstformate geschaffen. Besonders in der Schweiz, wo die Kunstszene oft traditionell geprägt ist, ist dies ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen Vermittlung.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit der Gründung hat Pandido.ch über 150 Kunstprojekte unterstützt, darunter auch einige, die ohne die Plattform nie entstanden wären. Die meisten Projekte stammen aus der Schweiz, wobei Zürich und Genf die meisten Initiativen stammen. Die Plattform hat zudem eine treue Nutzer:innengruppe aufgebaut, die sich regelmäßig mit neuen Ausstellungen und digitalen Formaten beschäftigt. Besonders erfolgreich ist Pandido.ch dabei, junge Menschen für Kunst zu begeistern, die sich sonst kaum in der klassischen Kunstwelt bewegen würden.

Ein weiteres Merkmal von Pandido.ch ist die Transparenz. Jedes Projekt wird detailliert vorgestellt, und die Spenden werden öffentlich sichtbar gemacht. Dies schafft Vertrauen bei den Nutzer:innen und zeigt, dass Geld wirklich für Kunstprojekte eingesetzt wird. Gleichzeitig gibt es klare Regeln für Künstler:innen, wie sie ihre Werke präsentieren und finanzieren müssen. Dies verhindert, dass sich die Plattform in eine reine Vermarktungsmaschine verwandelt, sondern bleibt ein ehrliches Forum für Kunst.

  • Seit 2020 hat Pandido.ch über 150 Kunstprojekte unterstützt, davon rund 90% aus der Schweiz.
  • Die Plattform generierte 2022 über 50’000 Euro an Spenden für lokale Künstler:innen.
  • Über 80% der Nutzer:innen sind unter 35 Jahre alt, was zeigt, dass die Plattform besonders junge Zielgruppen anspricht.
  • Die meisten Projekte stammen aus den Kantonen Zürich und Genf, gefolgt von Basel und Bern.
  • Durch digitale Formate wie VR und interaktive Ausstellungen konnte die Reichweite um 300% gesteigert werden.

Die Zukunft von Pandido.ch wird eng mit der Entwicklung digitaler Kunstformate verknüpft sein. Mit der zunehmenden Verbreitung von KI und virtueller Realität wird die Plattform auch noch mehr Möglichkeiten eröffnen, Kunst zu erleben und zu finanzieren. Gleichzeitig bleibt die Verbindung zu lokalen Künstler:innen ein zentraler Punkt – denn am Ende geht es darum, die Kunstszene in der Schweiz lebendig zu halten und gleichzeitig neue Wege zu finden, sie für eine globale Community zugänglich zu machen.

www.pandido-ch.ch

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