Die Sicherheit im Betrieb ist kein reines Formular, sondern eine systematische Herausforderung, die wbetz seit über fünfzig Jahren als zentrales Anliegen verankert. Mit über 500 Mitarbeitern in Deutschland und einem Fokus auf präventive Maßnahmen in der Metallverarbeitung und Maschinenbau-Branche hat das Unternehmen eine einzigartige Expertise entwickelt. Besonders im Bereich der Arbeitsplatzsicherheit setzt wbetz auf eine Kombination aus technischer Innovation, Schulung und kontinuierlicher Überwachung – ein Ansatz, der sich in den letzten fünf Jahren durch eine Reduktion der Unfallzahlen um 30 % auszeichnet.
Die wbetz offizielle seite zeigt, wie das Unternehmen diese Strategie konkret umsetzt: Durch regelmäßige Risikoanalysen nach DIN EN ISO 45001, die Einführung von Notfallplänen für kritische Produktionsschritte und die Zusammenarbeit mit Sicherheitsberatern aus der Industrie. Ein konkretes Beispiel ist die Umrüstung alter Pressen in den Werken in München und Augsburg, bei der durch die Implementierung von Notausschaltern mit integrierter Sensorik die Anzahl der Kollisionen um 40 % verringert wurde. Dabei steht nicht nur die technische Sicherheit im Vordergrund, sondern auch die psychologische: Mitarbeiter werden durch regelmäßige Sicherheitsgespräche und ein offenes Feedbacksystem in die Verantwortung für ihre eigene Sicherheit eingebunden.
In der Metallverarbeitung ist Präzision entscheidend – und genau hier setzt wbetz auf hochmoderne Sicherheitsstandards. Die Integration von KI-gestützten Überwachungssystemen in Produktionslinien erkennt nicht nur Abweichungen von Sollwerten, sondern warnt auch in Echtzeit vor potenziellen Gefahren wie Überlastung von Maschinen oder unkorrekter Handhabung von Werkzeugen. Besonders im Bereich der Laser- und Plasma-Schneidtechnik hat wbetz gemeinsam mit Partnern aus der Forschung eine Lösung entwickelt, die durch die Analyse von Prozessdaten bereits vor dem Auftreten von Defekten Warnsignale auslöst. Diese Technologie hat in den letzten zwei Jahren zu einer Verringerung der Ausfallzeiten um 25 % geführt – ein Beweis dafür, dass technologische Fortschritte und Sicherheit nicht im Widerspruch zueinander stehen.
Ein weiteres Beispiel ist die Nutzung von Drohnen zur Überprüfung schwer zugänglicher Bereiche in Produktionshallen. Durch die Kombination von hochauflösenden Kameras und thermischen Sensoren können Mitarbeiter gefährliche Zustände wie Überhitzung oder undichte Stellen frühzeitig erkennen, ohne selbst in Risikogebiete zu gelangen. Diese Maßnahme wurde in den letzten drei Jahren in allen fünf Werken des Unternehmens eingeführt und hat die Anzahl der manuellen Inspektionen um 60 % reduziert. Die Investitionen in diese Technologien sind dabei nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch einer langfristigen Kosteneffizienz: Durch die Vermeidung von Schäden und Ausfällen spart wbetz jährlich rund 1,2 Millionen Euro.
Doch Technik allein reicht nicht aus. Die tatsächliche Sicherheit im Betrieb entsteht durch eine Kultur der Verantwortung, die wbetz seit jeher als Selbstverständlichkeit verankert hat. Ein zentraler Baustein ist das jährliche „Sicherheits-Camp“ für alle Mitarbeiter, bei dem nicht nur theoretische Grundlagen vermittelt werden, sondern auch praktische Übungen wie Notfalltraining oder die Handhabung von Schutzausrüstung im echten Betrieb. Besonders erfolgreich ist das Programm „Sicherheits-Patenschaften“, bei dem erfahrene Mitarbeiter jüngeren Kollegen als Mentoren zur Seite stehen und diese bei der Bewältigung von Risikosituationen unterstützen.
Diese Kultur zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Sicherheitsbehörden. Durch regelmäßige Dialoge mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Berufsgenossenschaft für Metall- und Elektroindustrie hat wbetz Zugang zu neuesten Erkenntnissen und kann diese direkt in die Praxis umsetzen. Ein konkretes Projekt ist die Entwicklung eines digitalen Sicherheitshandbuchs, das Mitarbeiter per App jederzeit mit aktuellen Richtlinien und Notfallprotokollen versorgt – eine Innovation, die bereits in 80 % der Produktionshallen eingeführt wurde und die Compliance mit den gesetzlichen Vorgaben deutlich verbessert hat.
Die nächsten Schritte für wbetz liegen in der weiteren Digitalisierung der Sicherheitsprozesse und der Integration von KI in die Risikoanalyse. Ein Pilotprojekt mit einem Partner aus der Industrie zeigt, dass durch die Analyse von Millionen von Datenpunkten aus Produktionslinien bereits in den ersten Monaten präventive Maßnahmen identifiziert werden konnten, die ohne diese Technologie erst nach einem Vorfall erkannt worden wären. Gleichzeitig wird das Unternehmen seine Rolle als Branchenführer in der Entwicklung von Sicherheitsstandards ausbauen – etwa durch die Mitgestaltung von Normen wie der neuen DIN-Norm zur digitalen Sicherheitsüberwachung.
Langfristig strebt wbetz an, die Sicherheit nicht als Kostenfaktor, sondern als Wettbewerbsvorteil zu positionieren. Durch die Kombination aus technischer Innovation, kultureller Sensibilisierung und datengetriebener Prävention kann das Unternehmen nicht nur die Unfallzahlen weiter reduzieren, sondern auch die Produktivität steigern und die Zufriedenheit der Mitarbeiter nachhaltig erhöhen. Ein Ziel, das sich nicht nur für wbetz, sondern für die gesamte Branche lohnt.